Tipps für eine Radtour

08.03.2019 15:38

Tipps für eine Radtour

Der Frühling steht vor der Tür und damit sind die besten

Voraussetzungen für die erste Radtour der Saison gegeben.

Damit die Tour nicht zur Tortur wird, haben wir einige Tipps, die man bei

der Vorbereitung unbedingt berücksichtigen sollte. Dabei geht es um

die Planung der Route, Unterkunft und Ausrüstung.

Route

Bei der Planung geht es zunächst einmal um die Wahl der richtigen Route. Hierbei spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle. Ein Faktor ist die Länge der Strecke.

Ein geübter Fahrer wird schon über die entsprechende Erfahrung verfügen, einzuschätzen welche Strecke er zurücklegen kann. Ist man in der Hinsicht jedoch nicht so geschult, oder liegt die letzte Tour schon lange zurück, so sollte man sich nicht übernehmen.

Etappenlängen von 60-70km sind hier ein guter Richtwert. Dabei müssen die Etappen nicht immer gleich lang sein, es bietet sich an mit einer kürzeren Etappe anzufangen, um nicht bei Antritt der Tour überfordert zu sein. Am zweiten oder dritten Tag der Tour ist man in der Regel schon „aufgewärmt“, sodass hier am besten die längste Etappe angesetzt wird. Gegen Ende der Tour ist man von den Etappen der Vortage ermüdet, weshalb die Etappenlänge zum Ende hin abnehmen sollte.

Die Länge der Etappen sollte bei E-Bike Fahrern natürlich mit der Reichweite des Akkus realisierbar sein.

Desweiteren sind auch die Begebenheiten der Strecke zu beachten. Handelt es sich hierbei um asphaltierte Wege, Feld- oder Waldwege?

Wie erfolgen An- und Abreise? Sofern keine Rundtour geplant ist, variieren Start- und Zielpunkt, wodurch eine Anreise mit dem Auto sich als schwierig herausstellen dürfte. In diesen Fällen bietet es sich an mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, falls der Startpunkt nicht schon mit dem Fahrrad erreichbar ist.

Unterkunft

Neben der Planung der Route ist auch die Organisation der Unterkunft entscheidend. Die bequeme Variante ist die Übernachtung in Hotels oder Motels. Ein Hotel ist wohl die komfortabelste Variante, schränkt den Fahrer oder die Gruppe jedoch in seiner oder ihrer Flexibilität ein. Wichtig ist hierbei auch früh genug zu buchen, da es besonders zur Urlaubszeit gut sein kann, dass man sonst kein Zimmer mehr bekommt.

Die Alternative sind Zelt- oder Campingplätze. Zugunsten der Flexibilität büßt man dabei jedoch den Komfort ein. Zudem ist bei Übernachtungen auf Zelt- oder Campingplätzen zu bedenken, dass man Vorkehrungen bezüglich der Stromversorgung treffen sollte.

Eine Etappe, die man ohne vollgeladenen Akku startet, wird man sonst nicht so schnell wieder vergessen.

Bezüglich einer Unterkunft bietet der ADFC, der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club, unter www.bettundbike.de eine Auflistung fahrradfreundlicher Übernachtungsmöglichkeiten, auch speziell für E-Bikes.

Ausrüstung

Weniger ist mehr, doch zu wenig ist fatal. Wenn man eine mehrtägige Radtour plant, sollte man zum einen für alles gewappnet sein, zum anderen jedoch auch bedenken, dass die Radtour mit jedem zusätzlichen Kilo um ein Vielfaches anstrengender wird.

Zu einer vollständigen Ausrüstung gehören die richtigen Taschen, geeignete Kleidung, Werkzeug, Waschzeug und gegebenenfalls eine Campingausrüstung.

Die Taschen sollten wasserdicht sein und genügend Stauraum bieten.

Kleidungstechnisch ist das Zwiebelprinzip zu empfehlen. Mehrere dünne Schichten machen es möglich schnell auf sich ändernde Wetterbedingungen zu reagieren und schränken die Beweglichkeit nicht ein.

Ein Werkzeugkit ist praktisch, um kleinere Reparaturarbeiten sofort vorzunehmen, um Verzögerungen oder sogar einen Ausfall zu vermeiden.

Auf der richtigen Route, mit den richtigen Unterkünften und der richtigen Ausrüstung, sollte man bei der Wahl der Gruppe nichts falsch machen. Hierbei ist vor allem das Fitnesslevel entscheidend. Niemand hängt gern hinterher, genauso wenig möchte man sich aber auch umdrehen, um seine Beifahrer zu suchen, die die ohnehin schon anstrengenden Etappen noch in die Länge ziehen. Man sollte eine Gruppe ähnlich fitter Fahrer zusammenstellen und sich auf ein Tempo einigen

Wenn man die aufgeführten Hinweise beachtet, für ausreichend Proviant sorgt und sein Ladegerät einpackt, sollte nicht mehr viel schiefgehen können.

 

Wir wünschen viel Spaß bei der Tour.


 

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